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Ernährung von A - Z

Wissenswertes zum Thema Ernährung

Gut erklärt – besser ernährt.

 

Ihr Lexikon zum Thema Ernährung.

Wussten Sie, dass Ballaststoffe zu einer Senkung des Cholesterinspiegels beitragen? War Ihnen schon klar, dass Vitamine vom menschlichen Organismus gar nicht oder nicht ausreichend hergestellt werden können? In unserem "Lexikon der Ernährungslehre" erfahren Sie mehr. Einfach klicken und informieren..

 

Ernährung von A-ZErnährung von A-Z

 
 
 
ADI

Abk. vom englischen "acceptable daily intake”, internationale Bezeichnung für die gesundheitlich unbedenkliche tägliche Aufnahme von Zusatzstoffen sowie von Rückständen an oder in Lebensmitteln. Man bestimmt hierzu die sog. unwirksame Höchstdosis bei lebenslanger Zufuhr, ausgedrückt in mg/kg Körpergewicht ("no effect level”). Dieser Wert wird zusätzlich aus Sicherheitsgründen durch 100 geteilt. ADI = NEL/100 (mg/kg Körpergewicht)

Aflatoxine
giftige Stoffwechselprodukte von Schimmelpilzen. Sie finden sich unter anderem auf Samen und Nüssen, Getreide und Getreideerzeugnissen. Über das Kraftfutter können sie auch in der Milch und in Erzeugnissen aus Milch vorkommen. Raffinierte Öle und Fette sind frei von Aflatoxinen.
Alginate

allgemeine Bezeichnung für eine Gruppe von Hydrokolloiden, die überwiegend aus Braunalgen gewonnen werden. Sie werden als Dickungsmittel bei der Herstellung von Soßen, Suppen, Aufstrichen etc. eingesetzt und sind kalorienfrei.

Anhydrierte Öle
sind schwach oder selektiv gehärtete Öle. Durch die ganz gezielte Wasserstoffanlagerung entstehen aus den sehr oxidativ anfälligen Pflanzenölen sehr haltbare und hoch erhitzbare Brat- und Frittierfette.
Antioxidantien
sind natürliche oder synthetische Stoffe zur Verzögerung der Autoxidation. Der wichtigste Vertreter ist das in pflanzlichen Ölen besonders reichlich vorkommende Vitamin E. Vitamin E spielt aber auch als sog. Radikalfänger eine wichtige Rolle. Es verhindert ebenso wie das Beta-Carotin die Oxidation des LDL Cholesterins, dem ersten Schritt zur Arteriosklerose.
Arachidonsäure
ist eine überwiegend in tierischen Fetten in sehr niedrigen Konzentrationen vorkommende essenzielle Fettsäure. Sie gehört zur Omega-6-Familie, deren wichtigster Vertreter die in Pflanzenölen reichlich vorkommende Linolsäure ist. Arachidonsäure ist eine Vorstufe der im menschlichen Körper gebildeten Gewebshormone (Prostaglandine).
Arteriosklerose

(Syn. Atherosklerose) ist eine Zivilisationskrankheit, die in hochindustrialisierten Ländern sehr häufig ist. Gründe für das Auftreten sind: zu wenig Bewegung und falsche Ernährung. Insbesondere der übermäßige Verzehr von tierischen Fetten spielt eine wichtige Rolle. Tierische Fette sind reich an gesättigten Fettsäuren, die den Cholesterinspiegel erhöhen. Ein erhöhter Cholesterinspiegel ist Risikofaktor für koronare Herzerkrankungen. Im Rahmen einer gesunden Lebensweise mit viel Bewegung und durch den Austausch von gesättigten Fettsäuren gegen mehrfach ungesättigte Fettsäuren lässt sich eine Arteriosklerose günstig beeinflussen.

Auskanten
ist eine Veränderung der Oberfläche (meist der Kanten) bei Emulsionsfetten. Durch Feuchtigkeitsverlust wird die zurückbleibende Fettphase glasig und farbintensiver (gelber). Auskanten ist kein Zeichen von Verdorbenheit.
Ausölen
führt zu einem etwas unangenehmen Aussehen von Emulsionsfetten, da sich an der Oberfläche flüssiges Öl abscheidet. Ursachen können Veränderungen in der Kristallstruktur durch unterschiedliche Lagertemperaturen oder durch zu hohen Druck auf das Emulsionsfett sein.
Autoxidation
ist eine Kettenreaktion, die durch die Wechselwirkung von Sauerstoff (Luft) mit dem Fett ausgelöst wird. Die Reaktion wird beschleunigt durch Wärme, Licht, Wasser und Metallspuren. Die Autoxidation beeinflusst den Geruch und Geschmack von Ölen und Fetten (ranzig) und begrenzt somit deren Haltbarkeit. Besonders empfindlich sind die Pflanzenöle mit sehr hohem Gehalt an mehrfach ungesättigten Fettsäuren.
Backfette
sind auf die einzelnen Anwendungsbereiche in der Backindustrie abgestimmte Fettgemische. Sie enthalten oft Emulgatoren und Aromen.
Backmargarine
ist eine auf den Verwendungszweck ausgerichtete Spezialmargarine zur Herstellung von Massen und Teigen. Sie zeichnet sich durch eine hervorragende Mürbkraft aus und gibt den Backwaren eine lockere Krumenstruktur und eine goldgelbe Farbe.
Backmittel
sind pulverförmige, pastenförmige oder flüssige Zubereitungen von Lebensmitteln und/oder Zusatzstoffen zur Verbesserung der Qualität von Brot und Backwaren oder zum Erleichtern ihrer Herstellung.
Ballaststoffe
sind Bestandteile pflanzlicher Zellen, die von Verdauungssekreten des Menschen nicht in resorbierbare Bruchstücke gespalten werden können. Sie werden auch als Pflanzenfasern, nicht verwertbare Kohlenhydrate oder Schlackenstoffe bezeichnet; im Englischen als "dietary fibre” oder "fibre”. Zu ihnen zählen auch die natürlichen Quellstoffe wie Pektin, Carrageen, Agar, Alginate. Eine vermehrte Zufuhr von Ballaststoffen trägt zu einer Senkung des Cholesterinspiegels bei.
Benzoesäure
ist ein Konservierungsstoff. Er kommt in vielen Beeren vor. Zur Konservierung von Streichfetten (Margarine) ist er nicht zulässig.
Beta-Carotin
(Syn. Carotin) ein auch in der Natur häufig vorkommender Farbstoff. Als Vorstufe zum Vitamin A wird es auch als Provitamin A bezeichnet. Neben roten Gemüsen ist es häufig auch in Pflanzenmargarine enthalten. Denn es verleiht Margarine die typisch gelbe Farbe.
Bleichen
ist ein gebräuchliches Verfahren zur Entfernung von unerwünschten Farbstoffen in Ölen und Fetten. Dabei werden die Farbstoffe (wie beim Filtern) mechanisch entfernt. So behandelte Öle und Fette sind länger haltbar und oxidieren nicht so schnell.
Bratfette
sind zum Kochen, Braten und Fritieren geeignete Fette. Sie sind besonders hitzestabil, hoch erhitzbar und lange haltbar. Sehr gut geeignet sind ungehärtete Pflanzenfette.
Carotinoide
sind eine Gruppe von wasserunlöslichen, natürlich vorkommenden Farbstoffen. Der wichtigste Vertreter ist das Beta-Carotin, da aus einem Molekül im menschlichen Körper zwei Moleküle Vitamin A gebildet werden.
Cholesterin
ist eine fettähnliche Substanz und kommt in tierischen Fetten als auch im menschlichen Körper vor, hier besonders reichlich im Gehirn, den Nebennieren, dem Nervengewebe und der Haut. Cholesterin ist am Aufbau von Zellmembranen, der Bildung von Gallensalzen, Hormonen und Vitamin D beteiligt. Im Blut ist es wichtig für den Fetttransport. Ist allerdings der Steuermechanismus im Blut gestört, kommt es zu einer Erhöhung des Cholesterinspiegels und zu Ablagerungen an den Arterien.
Cholesterinspiegel

Die Höhe des Cholesterinspiegels gibt Auskunft darüber, ob eine Fettstoffwechselstörung vorliegt oder nicht. Neben Bluthochdruck und Rauchen ist sie einer der wichtigsten Risikofaktoren bei der Entstehung koronarer Herzkrankheiten. Mit steigendem Serumcholesterinspiegel, insbesondere dem vermehrten Anteil an LDL-Cholesterin nehmen die arteriosklerotischen Herzkrankheiten zu. Auslösende Ursachen für zu hohen Cholesterinspiegel sind:

- zu viele gesättigte Fettsäuren
- zu wenig ungesättigte Fettsäuren
- zuviel Nahrungscholesterin
- zu wenig Ballaststoffe

Cis-Fettsäuren
(Syn. ungesättigte Fettsäuren) sind ungesättigte Fettsäuren, die an ihren Doppelbindungen definierte geometrische Anordnungen aufweisen. Im Gegensatz zu den Trans-Fettsäuren wirken ungesättigte Fettsäuren normalisierend auf erhöhten Cholesterinspiegel.
Creme-Margarine
zeichnet sich durch ein hohes Aufschlagvolumen und zarten Schmelz aus. Sie eignet sich besonders zur Herstellung feiner Füll- und Garniercremes.
Desodorierung
(Syn. Dämpfung) ist ein allgemein gebräuchliches Verfahren in der Fettindustrie zur Entfernung unerwünschter Geruchs- und Geschmacksstoffe in Ölen und Fetten.
Diabetes mellitus
(Syn. Zuckerharnruhr, Zuckerkrankheit) ist eine chronische, z.T. erbliche Stoffwechselkrankheit. Durch die verminderte Absonderung von Insulin kommt es zu Störungen des Glucoseabbaus und des Aufbaus von Fetten. Diabetes mellitus stellt damit auch einen Risikofaktor für koronare Herzkrankheiten dar.
Diät-Margarine

zeichnet sich durch einen hohen Anteil an mehrfach ungesättigte Fettsäuren aus (mind. 50 %) und wird meist fettreduziert mit 60 % Fett oder als Halbfett-Variante mit 39 % Fett angeboten. In der Regel streng natriumarm und frei von Laktose und Gluten eignet sich Diät-Margarine durch ihre besondere Fettsäurezusammensetzung und die Kombination mit B-Vitaminen und Folsäure zur besonderen Ernährung bei Diabetes mellitus im Rahmen eines Diätplanes.

Diätetische Lebensmittel
sind Lebensmittel, die für eine besondere Ernährung bestimmt sind, sich für diesen Ernährungszweck eignen und sich aufgrund ihrer Zusammensetzung deutlich von den normalen Lebensmitteln unterscheiden.
Dickungsmittel
ist der Klassenname nach der Lebensmittelkennzeichnungsverordnung für eine Reihe von Ballaststoffen. Dickungsmittel dienen zum Binden von Flüssigkeit.
Docosahexaensäure (DHA)

ist eine in Fischölen vorkommende mehrfach ungesättigte Fettsäure mit sechs Doppelbindungen. Sie gehört zur Omega-3-Familie der mehrfach ungesättigten Fettsäuren, deren wichtigster Vertreter die Linolensäure ist.

Eicosapentaensäure (EPA)
eine in den Fischölen vorkommende mehrfach ungesättigte Fettsäure mit vier Doppelbindungen. Sie gehört zur Omega-3-Familie der mehrfach ungesättigten Fettsäuren und hat wie die DHA einen positiven Einfluss auf thrombotische Erkrankungen.
Einfach ungesättigte Fettsäuren
sind Fettsäuren mit einer Doppelbindung im Fettsäuremolekül. Die wichtigste, natürlich vorkommende, einfach ungesättigte Fettsäure ist die Ölsäure. Sie ist besonders reichlich in Olivenöl, Rapsöl und Rüböl enthalten.
Empfohlene Fettzufuhr

liegt nach der Deutschen Gesellschaft für Ernährung bei ca. 30 % der Energiezufuhr, dies sind ca. 70 - 80 g Fett/Tag. Davon sollte der Anteil an versteckten Fetten nicht über 50 % liegen. Der Anteil an linolsäurereichen Pflanzenölen sollte bei 20 % und der Anteil der Pflanzenmargarinen mit hohen Anteilen an mehrfach ungesättigten Fettsäuren bei 30 % liegen. Diese Ernährungsweise entspricht den Zufuhrempfehlungen von bis zu 30 % gesättigte Fettsäuren pro Tag, mehr als 30 % einfach ungesättigte Fettsäuren pro Tag und ca. 30 % mehrfach ungesättigte Fettsäuren pro Tag.

Emulgatoren
fördern die Bildung von Emulsionen und erhöhen deren Stabilität. Sie sind unerlässliche Hilfsstoffe beim Mischen zweier nicht mischbarer Phasen. Die meisten Emulgatoren sind fettähnliche Substanzen pflanzlichen Ursprungs und werden deshalb wie Nahrungsfette verwertet. Emulgatoren sind z. B. Lecithin und Monoglycerid von Speisefettsäuren.
Emulsion
ist eine gleichmäßige Mischung von miteinander nicht löslichen Flüssigkeiten. Man unterscheidet "Wasser-in-Öl-Emulsionen” (z. B. Margarine, Butter) und "Öl-in-Wasser-Emulsionen" (z. B. Mayonnaise).
Emulsionsfette
sind Fette mit unterschiedlichen Wassergehalten. Typische Vertreter sind Butter und Margarine.
Entsäuern
ist ein wichtiger Verfahrensschritt bei der Speiseöl- und Speisefettgewinnung zur Entfernung von freien Fettsäuren.
Essentielle Fettsäuren

sind mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die vom Organismus nicht selbst gebildet werden können. Sie müssen täglich über die Nahrung zugeführt werden. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt für Erwachsene und Kinder über 4 Jahren eine Zufuhr von 7 bis 10% der Gesamtenergie,  dies entspricht bis zu 10 g/Tag. Reich an essentiellen Fettsäuren sind Rapsöl, Leinöl, Sonnenblumenöl oder Sojaöl. Die wichtigsten Vertreter der essentiellen Fettsäuren sind die zur Omega-6-Familie gehörende Linolsäure und die zur Omega-3-Familie gehörende Linolensäure. Essentielle Fettsäuren sind Vorläufer vieler für den Organismus wichtiger hormonähnlicher Substanzen

(z. B. Prostaglandine), die Muskelfunktionen, Blutdruck und Blutgerinnung regeln.

Farbstoffe
werden zum Färben von Lebensmitteln eingesetzt. Der wichtigste Farbstoff für die Streichfette wie Butter und Margarine ist das Beta-Carotin.
Fettbegleitstoffe
sind in allen pflanzlichen und tierischen Fetten neben dem Hauptbestandteil, dem Triglycerid, zu weniger als 1 % enthalten. Die bekanntesten Fettbegleitstoffe sind das Lecithin, die Sterine, die Carotinoide und das Vitamin E. Von Bedeutung zur Unterscheidung von tierischen und pflanzlichen Fetten ist das Cholesterin. Frei von Cholesterin sind pflanzliche Öle und Fette.
Fette
sind Verbindungen aus Glycerin und Fettsäuren. Man bezeichnet sie deshalb auch als Glyceride oder Triglyceride. Sind die Fette bei 20°C flüssig, dann spricht man von Ölen, sind die Fette bei 20°C oder darüber fest, so spricht man von Fetten. Ob ein Fett flüssig oder fest ist, hängt im Wesentlichen von der Anzahl der Doppelbindungen im Fettsäuremolekül ab. Sind die Fettsäuren gesättigt, so ist das Fett fest, sind sie ungesättigt, so ist das Fett ein Öl.
Fetthärtung
(Syn. Härtung) ist ein seit vielen Jahrzehnten bei der Verarbeitung von Ölen und Fetten angewandtes Verfahren. Dabei werden flüssige Öle in feste Fette umgewandelt. Es gibt eine vollständige und eine teilweise (partielle) Härtung. Bei der vollständigen Härtung entstehen aus den ungesättigten Fettsäuren gesättigte Fettsäuren, bei der partiellen Härtung entstehen auch Trans-Fettsäuren.
Fettlösliche Vitamine

dazu gehören das Vitamin A, Vitamin D, Vitamin E, Vitamin K sowie das Provitamin A (das Beta-Carotin). Man nennt sie fettlösliche Vitamine, da sie erst in Kombination mit fetthaltigen Speisen, wie z.B. Margarine, vom Körper aufgenommen und umgesetzt werden können. Im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung stellt Margarine einen wertvollen Lieferanten nur in Fett löslicher Vitamine dar. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt zum Beispiel, bei der Wahl pflanzlicher Öle und Margarinen auf den Vitamin E-Gehalt zu achten.

Fettsäuren

sind organische Verbindungen aus Kohlenstoff (C), Wasserstoff (H) und Sauerstoff (O). Man unterscheidet zum einen aufgrund der Kettenlänge in kurzkettige C 1 bis C 7 Fettsäuren, mittelkettige C 8 bis C 10 Fettsäuren, höher- bzw. langkettige größer gleich C 12 Fettsäure und zum anderen aufgrund der Anzahl der Doppelbindungen. Sind die Kohlenstoffatome mit der höchstmöglichen Anzahl an Wasserstoffatomen besetzt, so spricht man von gesättigten Fettsäuren. Wenn nicht alle Kohlenstoffatome mit Wasserstoffatomen abgesättigt sind, spricht man von ungesättigten Fettsäuren.

Fettstoffwechselstörungen
sind Risikofaktoren bei der Entstehung koronarer Herzkrankheiten. Es gibt verschiedene Formen von Fettstoffwechselstörungen: Hypertriglyceridämie Hypercholesterinämie kombinierte Hypercholesterinämie
Fraktionierung
Ist ein Verfahren zur Trennung eines Fettes in niedrig schmelzende (Olein) und höher schmelzende (Stearin) Fraktionen.
Freie Fettsäuren
bilden sich während der Lagerung der Fette durch Einwirkung von Lipasen oder Feuchtigkeit. Freie Fettsäuren beeinträchtigen den Genusswert eines Lebensmittels und dessen Anwendbarkeit. In der Analytik gilt der Gehalt an freien Fettsäuren als Qualitätskennzahl.
Frittierfette
dienen bei der Zubereitung von vielen Lebensmitteln als Wärmeträger. Besonders geeignet als Frittierfette sind ungehärtete Pflanzenfette und selektiv gehärtete Pflanzenöle. Pflanzenöle mit hohem Gehalt an mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind ebenso wie tierische Fette für das mehrfache Frittieren nicht geeignet.
Gehärtete Öle und Fette
wurden durch die Härtung in ihrem Schmelzverhalten geändert.
Gelatine

(Syn. Speisegelatine) ist ein Hydrokolloid aus dem tierischen Eiweiß Kollagen. Sie hat wasserbindendende und gelierende Wirkung in Lebensmitteln.

Geliermittel
sind die konsistenzbeeinflussenden Lebensmittel oder Zusatzstoffe. Sie verhindern unter anderem das Abscheiden von Wasser. Zu den Geliermitteln zählen Gelatine, Pektin, Agar-Agar usw.
Gesättigte Fettsäuren
kommen besonders reichlich in tierischen Fetten vor. Sie spielen eine große Rolle bei den Fettstoffwechselstörungen.
Gluten
ist das Klebereiweiß des Getreides (Weizen, Hafer, Gerste, Roggen).
Glyceride
(Syn. Fette) sind Verbindungen (Fettsäureester) aus Glycerin und Fettsäuren. Sind an das Glycerin drei Fettsäuren gebunden, so spricht man von den Triglyceriden. Sind nur zwei Fettsäuren an das Glycerin gebunden, spricht man von Diglyceriden. Bei einer Fettsäure spricht man von Monoglyceriden.
Glycerin
ist Bestandteil aller Öle und Fette.
Haltbarkeitszeit
ist die Zeit, bis zu der ein Lebensmittel verzehrfähig ist. Sie ist nicht identisch mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum.
Härtung
Fetthärtung
HDL
(High Density Lipoprotein) sind Lipoproteine, die das überschüssige Cholesterin aufnehmen und es zur Leber zurücktransportieren, wo es zu Gallensäure abgebaut wird.
Herzinfarkt
ist die Folge von Stoffwechselstörungen und wird ausgelöst durch einen Blutgefäßverschluss. Dabei wird der Blutfluss der Herzkranzgefäße so behindert, dass kein Blut mehr fließen kann und Teile des Herzmuskels dadurch absterben.
Hydrokolloide
sind in Wasser lösliche oder quellbare Stoffe. Zu den Hydrokolloiden zählen Dickungsmittel und Geliermittel.
Hypercholesterinämie
Fettstoffwechselstörungen
Hyperlipoproteinämie
Summe aller Fettstoffwechselstörungen
Hypertriglyceridämie
Hypertriglyceridämie ist eine Form der Fettstoffwechselstörung durch einen erhöhten Triglyceridspiegel, der zusammen mit hohen VLDL-Cholesterinwerten auftritt.
Joghurt aus entrahmter Milch
(Syn. Magermilchjoghurt) ist ein nach dem traditionellen Verfahren durch Zusatz von spezifischen Bakterienkulturen zu Magermilch hergestelltes Milcherzeugnis.
Kalorie
(Syn. Kilo-Kalorie) Einheit einer Wärmemenge. 1 g Fett = 9 kcal 1 g Eiweiß = 4 kcal 1 g Kohlenhydrate = 4 kcal 1 g Alkohol = 7 kcal 1 g Genusssäuren = 4 kcal 1 g Sorbit (Zuckeraustauschstoff) = 2,4 kcal
Kaltgepreßt
besagt, dass die Öle ohne äußere Hitzezufuhr gepresst wurden. Nach der Deutschen Gesellschaft für Ernährung besteht ernährungsphysiologisch kein Unterschied zu den raffinierten Ölen.
Kaltgeschlagen
veraltete Bezeichnung für kaltgepresst.
Kombinierte Hyperlipidämie
(Syn. gemischte Hyperlipidämie) Stoffwechselstörungen
Konservierungsstoffe

werden zum Schutz gegen mikrobiologisches Verderben den Lebensmitteln zugesetzt. Für Deli Reform Produkte verzichten wir überall dort auf den Zusatz von Konservierungsstoffen, wo es nicht unbedingt rezeptorisch oder aus Qualitätsgesichtspunkten notwendig ist, so z.B. bei Deli Reform Das Original, Deli Reform Die Leichte, Deli Reform Pflanzliches Schmalz, Deli Reform Feines Backen, Deli Reform Pflanzencreme, Deli Reform Diät oder Deli Reform Active. Denn der Einsatz von Konservierungsstoffen ist aus unserer Sicht zur Herstellung einer Vollfett-Margarine (80% Fett) oder Halbfett-Margarine (39-40% Fett) nicht nötig.

Laktose

(Syn. Milchzucker) ist ein Disaccharid, d.h. Zweifachzucker, und ist enthalten in Milch und Milchprodukten. Laktose kann je nach Menge/Gehalt im Endprodukt zu Unverträglichkeiten führen.

Laktoseintoleranz
Milchzuckerunverträglichkeit, bei der durch eine verminderte Tätigkeit des Enzyms Laktase der Milchzucker nicht zu Einfachzucker, wie Glucose, abgebaut wird. Dies kann zu Durchfällen, Blähungen und Darmkrämpfen führen. Die Laktoseintoleranz tritt häufig im Erwachsenenalter auf. In der Regel vertragen diese Menschen geringe Mengen an Milch. Sauermilchprodukte werden hingegen problemlos vertragen, da in diesen Produkten der Milchzucker bereits durch die vorhandenen Bakterien abgebaut wurde.
LDL
(Low Density Lipoprotein) transportiert das in der Leber gebildete Cholesterin vor allen zu den Körperzellen, wo es besonders gebraucht wird, wie Leber, Eierstöcke, Nieren.
Lecithin

Handelsübliche Bezeichnung für Phospholipide. Die Phospholipide sind essentielle Bestandteile von Zellmembranen und sind auch eine Zwischenstufe beim Transport und bei der Verwendung von Fettsäuren im Körpergewebe. In pflanzlichen Samen kommt es besonders reichlich in Soja vor. Es findet Verwendung in Aufbau- und Kräftigungspräparaten und spielt eine große Rolle als Emulgator bei der Herstellung vieler Lebensmittel.

Linolensäure

ist eine mehrfach ungesättigte, essentielle Fettsäure. Je nach Lage der Doppelbindungen spricht man von alpha-Linolensäure oder gamma-Linolensäure. Die alpha-Linolensäure, auch Linolensäure genannt, kommt besonders reichlich in Rapsöl, Leinöl und Walnussöl vor und gehört zur Omega-3-Familie. Die seltenere gamma-Linolensäure gehört zur Omega-6-Familie und kommt in nennenswerten Mengen in den Körnern der Nachtkerze, des Borretschkrautes und der Johannisbeere vor. gamma-Linolensäure wird aber auch im menschlichen Körper aus der Linolsäure gebildet. Sie ist Vorläufer der Prostaglandine.

Linolsäure

ist eine 2fach ungesättigte, essentielle Fettsäure. Sie gehört zur Omega-6-Familie und kommt besonders reichlich in pflanzlichen Ölen, z.B. Sonnenblumenöl, vor. Ihr täglicher Bedarf liegt bei einem gesunden Menschen bei etwa 3% seiner täglichen Energiezufuhr, dies sind 10 g Linolsäure. Eine noch höhere Zufuhr an Linolsäure ist bei einem erhöhten Cholesterinspiegel wünschenswert.

Lipide
sind Substanzen, die in polaren Lösungsmitteln (z. B. Wasser) unlöslich sind und sich in unpolaren Flüssigkeiten (z. B. Äther) vollständig lösen. Man unterscheidet in einfache Lipide (z. B. Triglyceride), komplexe Lipide (z. B. Phospholipide) und Lipidderivate (z. B. Vitamine).
Lipoide
sind fettähnliche Substanzen wie z.B. Wachse, Phospholipide, Sterine. Sie bilden mit den Fetten die Gruppe der Lipide.
Lipoproteine
sind Fett-Eiweiß-Verbindungen, die aus unterschiedlichen Konzentrationen aus Triglyceriden, Cholesterin, Phospholipiden und Eiweiß bestehen. Die wichtigsten vier Vertreter sind der Größe nach die Chylomikronen, dann die VLDL, die LDL und als kleinste die HDL.
MCT-Fett
(Medium Chain Triglycerides) sind Fette, die nur Fettsäuren mit einer Kettenlänge von acht und zehn Kohlenstoffatomen enthalten. Sie werden direkt und ohne Umwandlung über die Pfortader in die Leber transportiert.
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren
sind Fettsäuren mit mindestens zwei Doppelbindungen. Die wichtigsten Vertreter sind die Linolsäure und Linolensäure.
Milcheiweißallergie
(Syn. Kuhmilchallergie) äußert sich u.a. mit Magen-Darm-Beschwerden, Durchfall, Ekzemen, Asthmaanfällen.
Mindesthaltbarkeitsdatum
ist der Zeitpunkt, bis zu dem ein Lebensmittel unter sachgerechten Aufbewahrungsbedingungen seine spezifischen Eigenschaften behält. Der Begriff Mindesthaltbarkeit sagt nichts darüber aus, ob nach Ablauf der Frist das Lebensmittel noch zum Verzehr geeignet ist.
Monoenfettsäuren
Syn. für einfach ungesättigte Fettsäuren.
Monoglyceride

sind einfache Lipide, bei denen jedoch nur eine von drei vorhandenen Hydroxylgruppen des Glycerin verestert ist. Sie kommen in allen Ölen und Fetten vor (Glyceride).

Nativ
sind Öle und Fette, die ausschließlich durch mechanische oder sonstige physikalische Verfahren unter Bedingungen, insbesondere Temperaturbedingungen, gewonnen wurden, die zu keiner Verschlechterung des Öles führen und die auch keine andere Behandlung erfahren haben als waschen, dekantieren, zentrifugieren, filtrieren und trocknen.
Natriumarm
sind Lebensmittel, die nicht mehr als 120 mg Natrium oder 303 mg Kochsalz in 100 g enthalten. Natriumarme Streichfette enthalten in der Regel nicht mehr als 20 mg Natrium und keinen Kochsalzzusatz.
Naturbelassen
sind Öle und Fette, denen nichts weggenommen oder zugesetzt wurde.
Olivenöl

wird aus den Früchten des Olivenbaumes gewonnen, der vorwiegend in den europäischen und nordafrikanischen Anrainerstaaten des Mittelmeeres wächst. Um faire Praktiken im Handel zu erreichen und gleichzeitig den Verbraucher zu schützen, wurden Qualitätsnormen für Olivenöl aufgestellt. Im Wesentlichen werden das "native Olivenöl extra” und das "raffinierte Olivenöl” angeboten. Olivenöl ist besonders reich an Ölsäure (ca. 75 %).

Ölsäure
ist eine einfach ungesättigte Fettsäure mit 18 Kohlenstoffatomen. Als einfach ungesättigte Fettsäure ist sie in der Lage, erhöhte LDL-Spiegel zu senken. Die Senkung ist allerdings nicht so stark wie bei der mehrfach ungesättigten Fettsäure.
Omega-Fettsäuren
ist die biochemische Definition einer ungesättigten Fettsäure. Die Doppelbindung wird dabei von der endständigen Methylgruppe gezählt. Die erste Doppelbindung gibt an, zu welcher Familie die Fettsäure gehört. Die mehrfach ungesättigten Fettsäuren werden zwei Familien zugeordnet. Zu der Omega-3-Familie, deren wichtigster Vertreter die alpha-Linolensäure ist, zählen auch die in Fischölen vorkommenden Eicosapentaensäuren (EPA) und Docosahexaensäure (DHA). Der wichtigste Vertreter der Omega-6-Familie ist die Linolsäure.
Oxidation von Fetten
(Syn. Autoxidation) ist der allmähliche Abbau des Fettmoleküls durch den Luftsauerstoff. Am Anfang der Kettenreaktion stehen dabei die Radikale und die daraus entstehenden Hydroperoxide. Die Reaktion läuft umso schneller ab, je ungesättigter das Fett ist. Antioxidantien verhindern die vorzeitige Reaktion.
Palmkernöl
(Syn. Palmkernfett) wird aus den Kernen der Ölpalmfrüchte gewonnen und weist wie das Kokosfett einen niedrigen Schmelzpunkt auf.
Palmöl
wird aus dem Fruchtfleisch der Ölpalme gewonnen. Neben der Kakaobutter, dem Kokosfett und dem Palmkernfett ist es das wichtigste ungehärtete Pflanzenfett.
Pektin
kommt in den Zellen der Pflanzen vor. Besonders reichlich ist Pektin im Apfel enthalten. Pektin findet weitere Verwendung als Geliermittel. Es hat einen günstigen Einfluss auf erhöhte Cholesterinspiegel.
Peroxidzahl
Die Höhe der Peroxidzahl ist ein wichtiger Anhaltspunkt zur Beurteilung des Verdorbenheitsgrades eines Fettes. Bei nicht raffinierten Ölen ist sie ein Qualitätsmerkmal. Aus der Höhe der Peroxidzahl kann allerdings nicht auf die Genusstauglichkeit eines Fettes geschlossen werden.
Phospholipide
sind komplexe Lipide. Sie enthalten zusätzlich zu Fettsäure und Glycerin eine nichtlipidische Komponente, nämlich die Phosphorsäure. Die Phospholipide sind essentielle Bestandteile von Pflanzenmembranen und fungieren auch als Zwischenstufe beim Transport der Fettsäuren. Der wichtigste Vertreter ist das Phosphatidylcholin, besser bekannt unter dem Namen Lecithin.
Prostaglandine
sind hormonartige Substanzen, die aus essentiellen Fettsäuren gebildet werden. Sie sind in kleinsten Konzentrationen wirksam und regulieren u.a. den Blutdruck, die Kontraktion der Muskulatur. Sie können eine Schwangerschaft beenden und Asthmabeschwerden erleichtern.
Provitamine
sind die meist noch unwirksamen Vorstufen der Vitamine. Ein wichtiges Provitamin ist das Beta-Carotin.
Raffination
sind mehrere Prozesse, bei denen das durch Pressen oder Extrahieren gewonnene Öl gereinigt wird, so dass Haltbarkeit und Aussehen verbessert werden. Durch die Raffination werden auch Umweltschadstoffe entfernt, während die wertvollen Inhaltsstoffe, wie die mehrfach ungesättigten Fettsäuren und das Vitamin E, weitgehend erhalten bleiben.
Rapsöl
wird aus den Samen einer Kohlpflanze gewonnen. Das hellgelbe Öl ist reich an ungesättigten Fettsäuren, insbesondere an Ölsäure.
Reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren

sind Margarinen und andere Lebensmittel, wenn mindestens 45 % der im Produkt enthaltenen Fettsäuren aus mehrfach ungesättigte Fettsäuren stammen und wenn die mehrfach ungesättigten Fettsäuren dabei über 20 % der Energie des Produktes liefern.

Rein pflanzlich
sind Lebensmittel ohne tierische Bestandteile, die naturgemäß auch für die vegetarische oder vegane Ernährung geeignet sind.
Risikofaktoren

für koronare Herzkrankheiten sind Fettstoffwechselstörungen, Bluthochdruck, Rauchen,Diabetes mellitus, Übergewicht und körperliche Inaktivität.

Safloröl
(Syn. Färberdistelöl) wird aus dem Samen des "falschen Safran” gewonnen. Das Öl ist reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren.
Säuerungsmittel
sind organische Säuren wie die in der Zitrone enthaltene Zitronensäure oder die Weinsäure im Wein.
Siedefette
sind in der Regel Pflanzenfette, die besonders hitzestabil sind und einen hohen Rauchpunkt aufweisen.
Sojaöl
wird aus einer Hülsenfrucht gewonnen. Das rohe Öl ist reich an Lecithin. Das Öl ist aufgrund seines Gehaltes an Omega-3-Fettsäuren (Linolensäure) nicht so lange haltbar wie Sonnenblumenöl.
Sonnenblumenöl
wird aus Sonnenblumenkernen gewonnen. Sein Linolsäuregehalt von über 60 % macht es zur Quelle mehrfach ungesättigter Fettsäuren.
Sorbinsäure
ist ein Konservierungsstoff. Er kommt in der Natur in der Vogelbeere vor. Sorbinsäure, bzw. deren Salze werden zur Konservierung fettarmer Streichfette eingesetzt.
Streichfähigkeit
eines Streichfettes ist abhängig von der Fettkomposition. Je höher der Anteil ungesättigter Fette / Pflanzenöle, desto streichfähiger.
Streichfette
sind fetthaltige Emulsionsfette mit Fettgehalten von 10 % bis 90 %. Die wichtigsten Streichfette sind Margarine und Butter sowie Halbfettmargarine und Halbfettbutter. In Deutschland bisher noch nicht so bekannt sind Mischfette aus Butter und Margarine.
Tocopherole
sind eine Gruppe von Verbindungen, die unterschiedliche Vitamin-E-Wirksamkeiten aufweisen. Das biologisch hochwertigste Tocopherol ist das alpha-Tocopherol, das aus diesem Grund vielfach auch als Vitamin E bezeichnet wird.
Trans-Fettsäuren
sind ungesättigte trans-isomere Fettsäuren. Sie entstehen auf biologische Art im Pansen von Wiederkäuern oder durch die Härtung von pflanzlichen Ölen und Fetten.
Triglyceride
bestehen aus einem Molekül Glycerin und drei Fettsäuren. Sie sind die eigentlichen Bestandteile der Speiseöle und Speisefette.
Umgeesterte Öle und Fette
sind Speisefette oder -öle und Mischungen, bei denen das Schmelzverfahren, nicht jedoch die Fettsäurezusammensetzung geändert wurde.
Ungehärtete Pflanzenfette
sind bei Zimmertemperatur feste, natürliche Fette.
Vitamin A

ist ein fettlösliches Vitamin, wichtig für normales Wachstum, Haut, Augen, Zahnfleisch und Haare. Der tägliche Bedarf liegt bei 800 µg, gem. Nährwertkennzeichnungsverordnung.

Vitamin D

ist ein fettlösliches Vitamin und hilft dem Körper Calcium und Phosphor zu verwerten. Es ist wichtig für gesunde Zähne und Knochen. Der tägliche Bedarf liegt bei 5 µg nach Nährwertkennzeichnungsverordnung.

Vitamin E

schützt als fettlösliches Vitamin die roten Blutkörperchen, die Muskulatur und andere Gewebe sowie die mehrfach ungesättigten Fettsäuren und das Vitamin A im Körper vor der Zerstörung durch den Sauerstoff. Der tägliche Bedarf beträgt gem. Nährwertkennzeichnungsverordnung 12 mg.

Vitamin K

ist ein fettlösliches Vitamin und wichtiger Baustein für die Bildung von Blutgerinnungsfaktoren und ist an der Regulation der Knochenbildung beteiligt. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt, pro Tag zwischen 60 und 80 µg Vitamin K aufzunehmen.

Vitamine
sind organische Verbindungen, die vom Organismus für lebenswichtige Funktionen benötigt werden, aber vom Stoffwechsel gar nicht oder nicht in ausreichendem Umfang hergestellt werden können. Wir kennen heute 13 Vitamine, von denen Vitamin A, Vitamin D, Vitamin E und Vitamin K fettlöslich und die Vitamine B1, B2, B6, B12, Biotin, Folsäure, Niacin, Pantothenat und Vitamin C wasserlöslich sind.
Winterisieren
ist ein Verfahren zur Herstellung kältebeständiger Speiseöle. Durch Absenken der Temperatur werden Bestandteile in Pflanzenölen zum Auskristallisieren gebracht und abfiltriert. Dabei wird die Fettsäurezusammensetzung nicht wesentlich geändert.
Zusatzstoffe
sind Stoffe, die dazu bestimmt sind, Lebensmitteln zur Beeinflussung ihrer Beschaffenheit oder zur Erzielung besonderer Eigenschaften oder Wirkungen zugesetzt zu werden. Zu den Zusatzstoffen zählen Farbstoffe, Konservierungsstoffe, Emulgatoren, Dickungsmittel, Aromen.
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Fragen und Antworten
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