5 Irrtümer über Margarine

Pflanzliche Margarine im Faktencheck

Margarine ist aus unserer Küche längst nicht mehr wegzudenken! Ob als Brotaufstrich, zum Backen oder Braten – ein echter Allrounder mit einer rund 160-jährigen Geschichte. Margarine gehört für viele Menschen einfach dazu. Trotzdem erreichen uns immer wieder Irrtümer und Vorurteile: Ungesund, künstlich oder ungeeignet zum Braten. Damit räumen wir in diesem Artikel auf. Los geht’s!

Irrtum Nummer 1: Margarine ist ungesund

Legen Sie Wert auf eine gesunde, ausgewogene und pflanzenbasierte Ernährung? Dann ist Margarine genau das Richtige! Im Gegensatz zu Butter, die tierischen Fette enthält, wird Margarine überwiegend aus Raps-, Sonnenblumen- oder Olivenölen hergestellt. Die verwendeten Öle sind reich an ungesättigten Fettsäuren und leisten damit einen wertvollen Beitrag, sich ausgewogen und bewusst zu ernähren, ohne auf guten Geschmack zu verzichten. Vor allem Rapsöl enthält viele Omega-3-Fettsäuren, die sich positiv auf unseren Körper auswirken.

Omega-3-Fettsäuren und ihre Wirkung auf den Körper

  • Sie gelten als entzündungshemmend
  • Sie wirken gefäßerweiternd
  • Sie senken das unerwünschte LDL-Cholesterin
  • Sie erhöhen das gute HDL-Cholesterin

Margarine ist ein rein pflanzliches Produkt

Irrtum Nummer 2: Margarine ist ein künstliches Produkt

Kunstbutter? Nein, Margarine ist kein Kunstprodukt. Ganz im Gegenteil! Margarine besteht im Wesentlichen aus Wasser und Fett. Damit sich diese Zutaten überhaupt mischen, werden pflanzliche Emulgatoren eingesetzt und die verschiedenen Inhaltsstoffe werden zu einer Emulsion gemischt. Eine Emulsion besteht aus einer Fettphase und einer Wasserphase. So wird Margarine hergestellt:

1. Fettphase
Hier kommt es auf die richtige Zusammensetzung der Fette an. Sie ist entscheidend für die Konsistenz und sorgt dafür, dass die Margarine weder zu fest noch zu weich ist.

2. Wasserphase
Die Wasserphase besteht aus Trinkwasser, eventuell gesäuerter Milch, Salz und Säuerungsmittel in Form von Zitronensäure oder Milchsäure (in diesem Fall ist die Margarine nicht vegan). Weitere Zutaten sind natürliche Aromen sowie Vitamine. Das Fett-Wasser-Gemisch wird zunächst bei 85°C pasteurisiert und danach durch mehrere Kühlzylinder geleitet, damit die Massen kontinuierlich abkühlen und kristallisieren.

3. Emulsionsphase
Jetzt werden einem Schnellkühler beide Massen über eine Dosieranlage zugeführt. Hier entsteht unter luftdichten, hygienisch einwandfreien Bedingungen durch Rühren, Kühlen und Kneten die fertige, streichfähige Margarine.

Irrtum Nummer 3: In Margarine stecken viele schädliche Transfette

 

Ein weiteres Vorurteil hält sich schon lange hartnäckig in den Köpfen: In Margarine stecken schädliche Transfette. Das stimmt nicht! Dieser Mythos stammt noch aus der Zeit, als Pflanzenöle durch industrielle Teilhärtung streichfähig gemacht wurden. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts setzten Margarinehersteller auf teilgehärtete pflanzliche Fette. Teilgehärtete Fette sind in die Kritik geraten, weil sie durch ihre veränderte Molekülstruktur vom Körper anders verarbeitet werden. Margarinen von heute sind jedoch nicht mehr auf teilgehärtete Fette angewiesen. Für die Herstellung nutzt man heute Kombinationen aus guten Ölen und Fetten wie Palm und Kokos – denn durch diese Fette wird die Margarine streichfähig. Wichtig ist, Fett ist nicht gleich Fett. Während die Basis der Fette grundsätzlich gleich ist, macht das Fettsäuren-Verhältnis (gesättigt, ungesättigt oder mehrfach ungesättigt) hier den Unterschied. Während Fette, die viele gesättigte Fettsäuren enthalten, in der Regel fester sind, sind Fette mit vielen mehrfach ungesättigten Fettsäuren flüssiger. Möchte man nun ein flüssiges Öl in eine streichfähige Konsistenz überführen, kann der Prozess der Fetthärtung oder auch Hydrierung dafür genutzt werden. Bei genau diesem Prozess entstehen dann die sogenannten Transfettsäuren. Diese können aber auch auf natürlicherweise in tierischen Produkten vorkommen.

Gut zu wissen: Speisefette, die durch Fetthärtung hergestellt werden, müssen als „gehärtet“ (d.h. ganz gehärtet) oder „z.T. gehärtet“ deklariert werden. Besser sind Produkte, die reich an ungesättigten Fettsäuren sind wie etwa Deli Reform Streichfette.

Irrtum Nummer 4: Mit Margarine kann man nicht braten

Dass man mit Margarine besser nicht braten sollte, ist falsch. Denn Margarine lässt sich genau so hoch erhitzen wie das Öl, aus dem sie besteht. Ob Bratkartoffeln, Gemüse oder Steak – das geht alles mit Margarine. Allerdings sollte darauf geachtet werden, dass der Fettgehalt beim Braten hoch genug ist. Deli Reform Das Original ist mit seinem Fettgehalt von 70 % ein ideales Fett für die Pfanne. Speziell zum Braten hat Deli Reform auch die Pflanzencreme Einfach Kochen entwickelt – eine halbflüssige Margarine zum Braten, Kochen und Verfeinern.

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So vielseitig! Margarine eignet sich wunderbar zum Braten!

Irrtum Nummer 5: Margarine ist nicht vegan

Und jetzt der Klassiker unter den Irrtümern: Margarine ist nicht vegan. Falsch! Margarine besteht zumeist aus rein pflanzlichen Zutaten und eignet sich hervorragend für eine pflanzenbasierte Ernährung. In einzelnen Fällen werden der Margarine auch Milchprodukte wie Joghurtkulturen hinzugefügt – das ist aber nicht die Regel. Deli Reform stellt seine Produkte auf pflanzlicher Basis her. Deshalb eignen sich die Produkte idealerweise für eine vegane Ernährung. 

Lediglich Deli Reform Sommerfrische wird um eine frische Joghurtnote ergänzt. Und Perfekt zum Backen ist ein Backstreichfett mit feinem Butteraroma für leckeren Kuchen und knusprige Plätzchen.

Waren Ihnen die Irrtümer über Margarine bekannt? Haben Sie  jetzt vielleicht Lust bekommen, mit Margarine zu backen oder zu kochen? Wir haben tolle Rezept-Ideen für Sie! Probieren Sie doch mal unsere Blaubeerpfannkuchen oder unseren veganen Mango-Naan-Burger. Viel Spaß beim Nachkochen!

Warum Margarine ein nachhaltiges Lebensmittel ist, erfahren Sie hier.

Bessere Cholesterinwerte durch vegane Ernährung? Fast ein Drittel aller Befragten gaben bei unserer Befragung an, eine positive Veränderung durch eine vegane Ernährung bei sich festgestellt zu haben.

 

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