Margarine zum Backen: Warum es geht, warum es gut ist – und warum es schmeckt

Die Vorteile vom Backen mit Margarine

Ob fluffige Rührkuchen, duftende Hefeteige oder herrlich mürbe Knetteige – Margarine eignet sich ganz hervorragend zum Backen. Sie unterstützt dabei gleichzeitig eine pflanzliche Ernährung. In diesem Artikel dreht sich alles um Margarine zum Backen. Wir sagen Ihnen, welche Vorteile es hat, wenn Sie Margarine zum Backen verwenden und was Sie bei der Anwendung beachten sollten.

Viele Backrezepte führen Butter als wichtige Zutat auf. Wenn Sie Butter durch pflanzliche Fette ersetzen möchten, ist dies wirklich ganz einfach.

Margarine hat beim Backen sehr ähnliche Eigenschaften wie Butter. Bei Backrezepten können Sie daher immer Margarine statt Butter verwenden.


Die Vorteile von Margarine statt Butter zum Backen

Lebensmittel durch geeignete Alternativen zu ersetzen kann verschiedene Gründe haben. Vielfach ist es der Wunsch nach Abwechslung oder die Suche nach Alternativen für eine pflanzliche Ernährung. Manchmal stecken auch Allergien oder Unverträglichkeiten dahinter. Vielleicht ist Ihnen auch einfach der Geschmack von Butter etwas zu intensiv und Sie suchen eine leichtere, frische Alternative. Zum Backen eignet sich Margarine jedenfalls hervorragend.

Diese Vorteile hat Margarine beim Backen:

  • Margarine ist sofort einsatzbereit zum Backen – und auch aus dem Kühlschrank streichzart.
  • Margarine enthält Pflanzenfett – und viele pflanzliche Streichfette sind auch für Veganer eine tolle Alternative für Butter beim Backen.
  • Margarine steckt voller Vitamine und ungesättigter Fettsäuren.
  • Margarine liefert dieselben guten Backergebnisse wie Butter.
  • Perfekt für die Vorratshaltung: Margarine hält sich lange frisch – und ist immer griffbereit, wenn Sie spontan Lust aufs Backen haben.
  • Margarine enthält viele wertvolle Vitamine, die hitzebeständig sind.

Warum pflanzliche Margarine zum Backen gut für Ihre Ernährung ist

Verwenden Sie Margarine zum Backen, so handelt es sich um ein pflanzliches Fett auf Basis von Sonnenblumen-, Kokos- oder Rapsöl. Es hat daher auch gesundheitliche Vorteile, wenn Sie pflanzliche Margarine zum Backen verwenden. Bei Kuchen denken Sie wahrscheinlich nicht sofort an Vitamine, doch Margarine enthält viele und besonders fettlösliche Vitamine. Viele von ihnen sind unempfindlich gegen Hitze und bleiben beim Backen erhalten. So nehmen Sie beispielsweise die Vitamine A, D und E in einem Stück Kuchen zu sich, wenn Sie vitaminreiche Margarine zum Backen verwenden. Auch die in Margarine enthaltenen Omega-Fettsäuren können dafür sorgen, dass Ihre Kuchen oder Waffeln gesundheitsförderlich werden.

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Margarine eignet sich für alle Teige beim Backen

Eine Frau knetet einen Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche.

Was Sie auch backen – mit pflanzlicher Margarine klappt es immer. Denn Margarine können Sie für alle Teigarten verwenden. Tipp: Da der Wasseranteil von Margarine höher ist als bei Butter, gelingen Teige besser, wenn Sie die Margarine nach und nach hinzugeben. Tipp: Reduzieren Sie bei Verwendung von Margarine statt Butter die Menge leicht: So wird der Teig weniger klebrig und das Backwerk lockerer.

  • Rührteig: Dieser Teig ist besonders schnell und einfach zuzubereiten. Beim Rühren können Sie die Margarine bei Zimmertemperatur oder direkt aus dem Kühlschrank verarbeiten.
  • Knetteig: Für beste Ergebnisse kühlen Sie die Margarine am besten vorher und lassen den zubereiteten Teig eine Stunde im Kühlschrank ruhen, bevor Sie ihn weiterverarbeiten. Gut zu wissen: Knetteig gelingt bei Verwendung von Margarine noch besser, wenn Sie die angegebene Menge leicht reduzieren. Der Teig wird dann weniger klebrig.
  • Brandteig: Bei diesem Teig für unwiderstehliche Windbeutel oder Eclairs bringen Sie zunächst die Margarine in Wasser zum Kochen. Rühren Sie dann das Mehl ein, bis sich der Teig als Kloß vom Topfboden löst.
  • Hefeteig: Margarine macht Hefeteig geschmeidig, sodass Sie ihn gut verarbeiten können.
  • Biskuitteig: Ein klassischer Biskuitteig enthält kein Fett und wird Dank aufgeschlagener Eier so himmlisch zart. In einem biskuitähnlichen Teig können Sie aber zum Verfeinern Margarine verwenden. Schmelzen Sie dazu etwa 50 Gramm Margarine, lassen Sie sie abkühlen und geben Sie sie langsam unter Rühren unter den Teig.

Margarine ist auch für Cremes und Füllungen perfekt

Cupcakes mit aufgespritzter Buttercreme

Doch nicht nur für den Teig eignet sich Margarine statt Butter beim Backen. Auch für köstliche Cremes und Toppings ist Margarine eine hervorragende Wahl. Eine klassische Buttercreme ist Ihnen beispielsweise zu mächtig? Dann probieren Sie die Zubereitung einfach einmal mit Margarine. Sie werden feststellen: Die Creme lässt sich auch mit Margarine hervorragend auf den Kuchen streichen oder auf Cupcakes spritzen. Geschmacklich ist eine Creme mit Margarine jedoch deutlich leichter und frischer als die klassische Variante mit Butter. Allerdings hat Margarine etwas andere Eigenschaften bei der Zubereitung und gerinnt manchmal eher als Butter. In einer Buttercreme stellen Sie nämlich eine Emulsion aus Fett und Wasser her. Unser Tipp für die Zubereitung: Bereiten Sie den für die Buttercreme benötigten Pudding einfach mit 1-2 Eigelben zu. Das Eigelb wirkt dann als Emulgator und bewahrt die Buttercreme vor dem Gerinnen.


Diese Margarine eignet sich zum Backen

Pflanzliche Streichfette werden auf Basis unterschiedlicher Öle und Fette hergestellt. Diese Öle sind grundsätzlich zum Backen geeignet. Doch auch die weitere Zutatenlisten unterscheidet sich je nach Produkt. Daher eignet sich manche Margarine besser zum Backen als andere. Klassische Margarine oder Streichfette mit einem Fettgehalt zwischen 60-80% Fett sind zum Backen eine gute Wahl. Sie lassen sich einfach verarbeiten, verbinden sich hervorragend mit den anderen Zutaten und machen den Teig geschmeidig. Auch Streichfett mit Butter können Sie zum Backen verwenden – es gibt dem Gebäck einen feinen Buttergeschmack. Speziell zum Backen gibt es außerdem Streichfette komplett auf pflanzlicher Basis mit Buttergeschmack  – für ein buttriges Aroma ganz ohne tierische Fette. Halbfettmargarine oder cholesterinsenkende Streichfette sind dagegen weniger zum Backen geeignet, denn sie verbinden sich nicht so gut mit den anderen Zutaten.

Wenn Sie das nächste Mal Ihren Lieblingskuchen backen wollen, probieren Sie es einfach aus und verwenden Sie Margarine zum Backen. Ob traditionelle Zuckerbäckerei, Brot oder tolle neue Rezepte – beim Backen mit Margarine kommen Sie in den Genuss aller Vorteile einer pflanzlichen Ernährung. Und das bei vollem Geschmack.

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